Siem Reap Guide - Tipps & Sehenswürdigkeiten

Siem Reap, Kambodscha – Guide & Inspirationsartikel – Kaum eine andere Stadt in Kambodscha ist dermaßen bekannt wie Siem Reap. Auch wenn die sonst eher gemächliche Kleinstadt mitten in Sumpflandschaften eher weniger zu bieten hätte, hat sie es zu weltweiter Berühmtheit gebracht. Dies liegt ganz klar daran, dass sich eines der eindrucksvollsten Unesco Weltkulturerbe hier befindet – Angkor Wat. Auch wenn der Name Angkor Wat stellvertretend für eine gesamte Tempellandschaft steht, so ist er doch nur einer von über 20 einzelnen Anlagen, welche alle zusammen eine unvergleichliche und erlebenswerte Sehenswürdigkeit bilden.

Doch nicht genug! In unmittelbarer Umgebung liegt neben der vielen Tempelanlagen auch der eindrucksvolle Tonle Sap, ein riesengroßer See welcher die Region wohl damals so fruchtbar und lebenswert gemacht hatte. Heutzutage kann man auch das kleine, ehemalige Kolonialstädtchen, Siem Reap selbst als Sehenswürdigkeit bezeichnen, da jährlich tausende Backpacker und Urlauber aus aller Welt von dort aus die Umgebung erkunden. Siem Reap selbst bietet einen Flughafen, ein ausgeprägtes Backpackerviertel mit Nachtleben, etliche Märkte und Nachtmärkte, Bauten im Kolonialstil, einige Museen und etliche Unterkünfte für Reisende. Was du alles in Siem Reap und Umgebung erleben kannst und welche Sehenswürdigkeiten du dir auf keinen Fall entgehen lassen solltest, erfährst du hier in meinem umfangreichen Siam Reap / Angkor Wat Guide – lass dich für deine nächste Reise inspirieren.


Klima in der Region Siem Reap, Kambodscha

Das Klima in Kambodscha ist tropisch und unterscheidet sich das ganze Jahr kaum voneinander. Die Temperaturen liegen im Schnitt zwischen 22 und 40 Grad, auch im kühlsten Monat Dezember sinken die Temperaturen nicht. Die Regenzeit in Kambodscha fällt in den Zeitraum von April bis Oktober, wobei die meisten Niederschläge im Westen zu erwarten sind. Oft erstrecken sich die Regengüsse aber nur über die Nachmittags / Abendstunden hinweg.

Die beste Reisezeit für Kambodscha ist übrigens von November bis März vorausgesagt. Ich war damals im Dezember in Kambodscha unterwegs und die Sonne dominierte täglich!


Anreise nach Siem Reap

Siem Reap kann auf mehrere Arten erreicht werden. Am bequemsten geht es via Siem Reap Angkor International Airport, welcher sich nur 8 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt befindet. Der Flughafen wird von vielen Zielen aus umliegenden Ländern wie Thailand, Vietnam oder Laos angeflogen. Inlandsflüge sind vor allem von Phnom Penh verfügbar. Wer aus einem Nachbarland einreist und noch kein Visum für Kambodscha im Pass hat, kann übrigens eine Visa-On-Arrival für 30 USD (in Bar!) ausstellen lassen.

Auch auf dem Landweg ist eine Anreise nach Siem Reap denkbar, wenn gleich sie auch sehr anstrengend sein mag. Die Straßen in Kambodscha sind schlecht, auch kürzeste Strecken ziehen sich. Nach Phnom Penh dauert es gute 4-5 Stunden, wer von Thailand via Minivan nach Siem Rep fahren möchte, sollte locker 10 Stunden und mehr (je nach Ziel in Thailand) einplanen.

Als ich von Koh Chang, in Thailand, nach Siem Reap fahren wollte, riet mir die Angestellte im Reisebüro sogar ausdrücklich davon ab, obwohl ihr so der Verkauf eines Tickets entging… Das sagt wohl schon alles! Eine Zugverbindung nach Siem Reap existiert übrigens nicht!

Rumkommen in Siem Reap

In Siem Reap selbst ist es super einfach ans Ziel zu gelangen. Zum einen ist im Stadtgebiet eigentlich alles zu Fuß erreichbar, die Fahrt zu den Tempelanlagen kann mit einem Tuk Tuk zurückgelegt werden, welche an wirklich jeder Straßenecke auf Kundschaft lauern. Fahrten liegen im Preisbereich von 1-2 USD, wer einen Fahrer samt TukTuk den ganzen Tag mieten möchte, sollte zwischen 15 und 25 USD einplanen. Zusätzlich ist auch die Anmietung eines Fahrrads eine gute Alternative.

Tipp: Bezahle den Fahrern nicht zu viel! 10 USD sind bereits sehr viel Geld in Kambodscha. Übliche Preise für einfache Kurzstrecken sind 1 USD. Tagestrips sollten keinesfalls mehr als 25 USD kosten.

Am Flughafen selbst stehen neben etlichen freien Tuk Tuk und Taxifahrern auch offizielle Taxi-Stände zur Verfügung an denen sich Fahrzuge in verschiedenen Klassen buchen lassen. Eine Fahrt im TukTuk kostet für die 8 Kilometer in das Stadtzentrum offiziell 3 USD, im klimatisierten Auto 7 USD.

Tipp: Am Flughafenausgang einfach links halten und an der schreienden Meute vorbeilaufen. Dort befinden sich die offiziellen Schalter mit den oben genannten Festpreisen.

Unterkünfte Siem Reap

Siem Reap bietet inzwischen von der einfachen Backpacker-Unterkunft bis hin zum Luxusresort einfach alles. Besonders gut gefallen haben mir die kleinen Town-Houses und Gästehäuser direkt im Zentrum. Der dortige französische Kolonialstil hat doch schon seinen ganz eigenen Charme und das gesamte Nachtleben sowie etliche Märkte und Sehenswürdigkeiten sind schnell zu Fuß erreicht.

Das Gebiet um die Pub Street, die Central Market Street und die Pokambor Avenue, entlang des Flusses, ist besonders empfehlenswert für eine Unterkunft. Richtig gut fand ich die Pub Street Private Pool Villa mit super schnellem Internet (15 Mbits sind enorm für Kambodscha) – Toll gelegen, Swimming Pool und idealer Ort um auch ein wenig zu arbeiten…

Ebenfalls empfehlen kann ich das Terrasse des Elephants Hotel direkt am Fluss mit wunderschönem Rooftop-Pool und sehr gepflegten Zimmern. Old Market, Pub Street und weitere Sehenswürdigkeiten liegen vom Elephant Hotel nur rund 200 Meter entfernt – ideal also! Der Preis von rund 80 Euro (inkl. Airport Transfer) ist zwar kein Schnäppchen, für ein 4 Sterne-Hotel aber in Ordnung und es auf jeden Fall wert!

Sehenswürdigkeiten in Siem Reap Stadt

Im Herzen von Siem Reap, also in der Innenstadt rund um den Fluss und in der Gegend der Pub Street, spielt sich eigentlich das gesamte Leben ab. Neben tollen Märkten und Nachtmärkten finden sich dort auch die meisten Restaurants und Bars sowie eine optisch ansprechende Innenstadt. Ebenfalls sind dort die meisten Reisebüros angesiedelt, somit ist es kein Problem direkt von Siem Rap in viele weitere Teile des Landes zu reisen oder gar nach Vietnam oder Thailand. Auch Touren und Ausflüge wie zum Beispiel eine ATV oder Motocross Tour kann dort gebucht werden… Im folgenden Abschnitt stelle ich dir die Sehenswürdigkeiten genauer vor, welche ich während meiner Reise nach Siem Reap besucht hatte und auch ziemlich interessant fand.

Old Market – Phsar Chas

Der Old Market liegt direkt im Herzen der Stadt und nur wenige Meter von der Pub Street entfernt. Die Markthalle selbst bietet alles, was man zum Leben braucht und noch viel mehr. Es werden Speisen, Fleisch, Fisch und andere Lebensmittel angeboten. Zudem finden sich im Inneren Kleiderstände, Schmuckgeschäfte, Wechselstuben, Frisörsalons. Das pralle Leben spielt sich hier ab und Besucher, die das erste mal in Südostasien sind, werden garantiert einen Kulturschock erleben bzw. sehr sehr viel Neues entdecken. So schlafen beispielsweise Verkäufer einfach auf der Fischteke und direkt neben dem Obststand kann es durchaus vorkommen, dass reges Treiben in einem offenen Beauty-Salon herrscht. Ein Markt für Einheimische eben!

Ein Besuch im Markt ist absolut sehens- und erlebenswert und es lassen sich durchaus etliche Stunden in der Halle verbringen. Einfach mal hindurchschlendern!

Angkor Night Bazaar

Der Angkor Night Bazaar hat keineswegs nur nachts geöffnet sondern bietet sich ganztägig für Shoppingtouren an. Shirts, Kleider, Schuhe, Taschen aber auch Schmuck und Mobiltelefone können hier erstanden werden. Dabei handelt sich es fast immer um Produktfälschungen, welche aber teilweise richtig gut gemacht sind. Die Preise sind ohne Verhandlungen viel zu hoch.

Generell sollten niemals Beträge gezahlt werden, die mehr als ein paar US-Dollar betragen. Denn du solltest niemals vergessen: Gute 50 US-Dollar sind bereits ein Monatsgehalt in Kambodscha.

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass extrem viele Produkte sogar teilweise günstiger als in Thailand verfügbar sind. Gutes Verhandlungsgeschick aber immer vorausgesetzt.

Art Center Night Market

Der Art Center Night Market in Siem Reap ist malerisch am Fluss gelegen und vor allem ein Touristenmarkt. Neben dem üblichen Allerlei wie Schuhen und Shirts gibt es dort vor allem auch Kunstwerke, Souvenirs und Figuren. Der gesamte Markt, sowie die Preise sind auf Touristen ausgelegt, verhandeln ist Pflicht! Der Art Center Market in Siem Reap ist ein reiner Touristenmarkt.

Pub Street

Obwohl die Pub Street wohl keine direkte Sehenswürdigkeit ist, sondern viel mehr eine Straße wie die Khao San Road in Bangkok, finde ich diese hier trotzdem erwähnenswert. Rund um das sogenannte Backpackerviertel haben sich Bars, Clubs und Restaurants sowie Reisebüros angesiedelt. Auf der Pub Street ist eigentlich immer etwas los, ganz gleich ob am Tage oder in der Nacht.

Meine Erfahrungen mit der Pub Street waren gut. Tagsüber lässt sich hier prima ein Kaffee trinken, abends essen gehen und nachts ein Bier genießen. Zudem ist die Lage so zentral, dass wohl jeder mindestens einmal an der Pub Street vorbeikommt. Auch wenn du auf „Party Hard“ aus bist, dann ist die Pub Street und ihre Beer Gardens der ideale Platz für drunken socialising.

Koloniale Innenstadt + Riverside

Siem Reap ist eine Kolonialstadt und so prägen französische Bauten das Stadtbild. Besonders rund um den Fluss sowie die Pub Street stehen einige Herrenhäuser und Town-Houses im Kolonialstil. Tauche ein in eine ganz besondere Atmosphäre wenn du durch die Gassen der „Altstadt“ schlenderst. Viele tolle Fotomotive sind inklusive. Auch das von mir weiter oben empfohlene Terrasse des Elephant Hotel ist ein wunderschönes altes Gebäude aus der Kolonialzeit.

Siem Reap War Museum

Das Siem Reap War Museum liegt etwas außerhalb des Stadtzentrums ca. auf halbem Weg zum Flughafen und kann einfach mit dem TukTuk für ca. 2 USD erreicht werden. Im Museum wird die Kriegsgeschichte Kambodschas aufgearbeitet und dargestellt. Ich selbst hatte das Museum damals ohne Guide besucht, was ein großer Fehler war.

Andere Gäste sind dieser Meinung:

„Der Besuch der Museums lohnt sich nur dank der Berichte der Tourguides, die alle aus erster Hand über die bewegte Vergangenheit des Landes berichten können. Ein paar Minuten zu investieren indem man vorher das Kapitel über die Roten Khmer im Reiseführer durchliest ist sehr zu empfehlen.

Wer sich nur das alte Kriegsgerät anschauen will, ohne sich für dessen Einsatz und die Geschichte darum herum zu interessieren, wird vermutlich enttäuscht sein. Natürlich sind die Waffen verrostet, denn die letzten Kriegshandlungen sind glücklicherweise fast 20 Jahre her. Wer mit einer Maschinenpistole in der Hand ein Photo von sich machen will, sollte sich darüber bewusst sein, das mit jedem dieser Geräte Dutzende von Menschen umgebracht wurden. Teilweise von 10 jährigen Kindersoldaten.“

Landmine Museum

Auch das Landmine Museum liegt außerhalb der Stadt (ca.20 Km), TukTuk-Fahrer bieten aber gerne ihren Fahrtservice für wenige USD an. In dem kleinen Museum selbst werden die Probleme der Nachkriegszeit verdeutlicht und schauderhaft dargestellt, vorausgesetzt man ist bereit sich im Museum in das Thema einzulesen bzw. den Audio-Guide zu nutzen. Für alle, die sich wirklich an der Geschichte und Kriegsgeschichte Kambodschas interessieren und mehr über die Hintergründe des ehemals sehr verminten Landes erfahren wollen, ist ein Besuch im Landmine Museum Pflicht!

Royal Gardens

Die Royal Gardens in Siem Rap liegen direkt im Herzen der Stadt und können entweder bequem mit dem Tuk Tuk oder binnen 10 Minuten zu Fuß durch die Stadt erreicht werden. Der Garten selbst ist wunderschön angelegt und beherbergt auch eine königliche Residenz. Besonders gut gefallen hat mir allerdings der Preah Ang Chek Preah Ang Chorm Tempel, welcher sich quasi direkt in dem Park befindet und ein sehr beliebter Tempel/Schrein in Siem Reap zu sein scheint. Neben einigen Touristen zieht es hier vor allem Einheimische zum beten her. Am besten kaufst du dir vor dem Tempel Blumen und spendest diese im Tempel um ein wenig Glück und Segen im Leben zu erhalten…

Phnom Krom

Phnom Krom ist ein 137 m hoher Hügel mit einer Tempelanlage in der Region Angkor, zirka 10 km südwestlich von Siem Reap am Tonle Sap See. Was einen Besuch hier so lohnenswert macht, ist die grandiose Aussicht in das gesamte umliegende Flachland sowie auf den See. Auch die Tempelruine selbst ist sehr schön und die Fahrt dorthin ein Erlebnis. Ich selbst kann es jedem nur ans Herz legen dem Phnom Krom einen Besuch abzustatten, da sich hier wirklich tolle Bilder schießen lassen.

Tonle Sap – Schwimmende Dörfer

Der Tonle Sap ist der größte See in Südostasien und auch eines der fischreichsten Binnengewässer der Erde. Kein Wunder, dass ganze Familien hier ihren Lebensunterhalt verdienen und sich ihre Dörfer direkt auf dem Wasser errichtet haben. Ein Besuch in den Fischerdörfern ist heutzutage ein beliebter Ausflug für Touristen. Oft geht es mit Halbtagestouren in kleinen Booten entlang der Häuser und Dörfer. Ich selbst habe dem Tonle Sap keine Besuch abgestattet, da mir die Zeit einfach nicht gereicht hatte, vielleicht ein anderes Mal.

Angkor Wat – Unesco Weltkulturerbe + Umgebung

Obwohl das gesamte Tempelareal im Allgemeinen als Angkor Wat bekannt ist, so ist dieser jedoch nur ein Tempel. Auf dem gesamten Gebiet, welches Eintritt kostet (World Heritage) befinden sich unzählige Tempel und Bauten, welche ich dir hier kurz vorstelle. Generell kostet ein Tagesticket 37 USD pro Person, welches direkt am Eingang bzw. an der Zufahrt zum Park gekauft werden kann. Das Ticket ist nicht übertragbar, da ein Foto von dir gemacht wird, welche auf den Angkor Pass gedruckt wird. Es gibt auch weitere Ticketvarianten für mehrere Tage oder gar eine Woche, meiner Meinung nach reicht aber ein Tag auf dem Areal voll aus, es sei denn du bist ein wahrer Tempelfanatiker.

Angkor Wat

Angkor Wat ist die bekannteste Tempelanlage in der Region Angkor in Kambodscha. Der Tempel befindet sich zirka 240 km nordwestlich der Hauptstadt Phnom Penh in der Nähe von Siem Reap, ca. 20 km nördlich des Sees Tonle Sap. Besonders beliebt ist ein Besuch zu Sonnenaufgang, dann sind auch die meisten der eindrucksvollen Bilder entstanden, wenn sich der Tempel in den vorgelagerten Wassergräben spiegelt. Die Sonne geht gegen 5 Uhr morgens auf, do solltest auf jeden Fall geraume Zeit zuvor am Tempelareal sein um nichts zu verpassen. Leider haben tausende Menschen die selbe Idee und so brauchst du auch am frühen Morgen keine ruhige und einsame Kulisse erwarten. Immerhin geht es zu Sonnenaufgang noch ein wenig gemächlicher zu als später zur Mittagszeit.

Generell kann ich es aber jedem nur empfehlen gleich morgens zum Angkor Wat zu fahren und das Spektakel mitzumachen. Es ergeben sich garantiert einige tolle Fotomotive und nachdem die Sonne aufgegangen ist, kannst du direkt zu den nächsten Sehenswürdigkeiten weiterziehen.

Bayon Tempel

Der Bayon ist neben dem Angkor Wat die bekannteste und eindrucksvollste Tempelanlage in Angkor – berühmt vor allem wegen seiner Türme mit meterhohen, aus Stein gemeißelten Gesichtern. Nicht verpassen!

Angkor Thom

Angkor Thom liegt gut 1000 Meter nördlich des Angkor Wat und ist ebenfalls ein kunstvoller, sehenswerter Tempel.

Preah Khan

Die buddhistische Tempelanlage Preah Khan, in der kambodschanischen Provinz Siem Reap gelegen, ist vermutlich das Relikt einer provisorischen Angkor-Hauptstadt.

Banteay Kdei

Banteay Kdei ist ein von der Mitte des 12. bis zum Anfang des 13. Jahrhunderts unter König Jayavarman VII. gebauter Klosterkomplex in Angkor. Der Bau ähnelt dem Ta Prohm, ist aber weniger verziert und kleiner. Generell auch einer der Tempel, welche man häufiger auf Fotomotiven sieht.

Neak Pean

Neak Pean ist eine künstliche Insel im Zentrum des Nördlichen Baray, eines künstlichen Staubeckens.

Srah Srang

Der Srah Srang ist ein etwa 725 × 400 Meter messendes Wasserreservoir nahe den historischen Anlagen Angkor Thom und Angkor Wat.

Krol Ko

Krol Ko ist eine kleinere buddhistische Tempelanlage der Welterbestätte Angkor und nur einige hundert Meter nördlich der künstlichen Insel Neak Pean entfernt gelegen.

Ta Prohm

Wer kennt dieses Motiv nicht!? Der Ta Prohm ist ein alter Tempel mit Kloster, welcher von tropischen Bäumen gewaschen ist und ist Sinnbild für viele, wenn sie Angkor Wat und Kambodscha denken.

Phnom Bakheng – Sunset Point

Der Shiva geweihte Pyramidentempel Phnom Bakheng liegt auf dem gleichnamigen Hügel nahe der kambodschanischen Stadt Siem Reap, westlich der Straße zwischen Angkor Wat und Angkor Thom. Das Khmer-Wort „Phnom“ bezeichnet eine jäh ansteigende Erhebung. Da sich von dort aus grandios Sonnenuntergänge beobachten lassen, zieht jeden Abend eine Karawane an Touristen auf den Tempelberg um mit grandiosem Blick auf das Umland sowie die Tempelanlagen den Sonnenuntergang auf sich wirken zu lassen. Auch wenn der marsch auf den Berg zu Sonnenuntergang ein richtiges „Touristending“ ist, so kann ich es dir nur ans Herz legen, dies auch einmal zu tun, da es der Ausblick auf jeden Fall wert ist.

Baphuon

Der Baphuon, ein Mitte des 11. Jahrhunderts zu Ehren des Hindu-Gottes Shiva erbauter monumentaler Tempelberg, gehört zu den wichtigsten Zeugnissen der Angkor-Zeit.

Terrasse der Elefanten

Die Terrasse der Elefanten befindet sich in Angkor Thom, westlich von Siem Reap. Sie liegt westlich der Nordsüd-Straße am Großen Platz und grenzt damit das Palastgelände nach Osten ab.

Anmerkung: In und um Siem Reap sowie Angkor Wat gibt es gut und gerne noch 20 weitere Anlagen und Tempel. Ich selbst habe natürlich nicht alle gesehen und diese hier aufzuführen wäre auch zu viel des Guten. Die wichtigsten und schönsten Bauten, welche auch üblicherweise während eines Besuch im Areal auf jeder Liste stehen sollten, habe ich dir jedoch zuvor schon aufgelistet. Ich wünsche dir viel Spaß bei der Erkundung der Ruinen!

Nachtleben in Siem Reap

Da Siem Reap beliebtes Reiseziel ist und auch etliche junge Urlauber auf der Suche nach dem Abenteuer in Südostasien in Siem Reap vorbeikommen, hat sich in der sonst eher kleinen Stadt ein reges Nachtleben gebildet. Pubs, Clubs und Bars sind vor allem rund um die Backpackermeile „Pub Street“ zu finden. Nachtmärkte und Restaurants runden das Bild für die abendliche Beschäftigung ab. Was du alles nachts in Siem Reap erleben kannst und welche die In-Treffpunkte für Backpacker und junge Leute sind, erzähle ich dir in diesem Abschnitt.

Stadtzentrum + Nachtmärkte

Im Stadtzentrum rund um das Sivatha Blvd sowie die Pokambor Avenue und auf der gegenüberliegenden Flussseite findet der Großteil des abendlichen Rummels statt. Der Night Market am Sivatha Blvd ermöglicht Shopping, zudem sind etliche Restaurants und Bars in Gehreichweite. Einfach mal die Gegend zu Fuß erkunden. Gegenüber der Pokambor Avenue, auf der anderen Flussseite befindet sich der Siem Reap Art Night Market welcher ebenfalls zum Bummeln einlädt. Die Überwege über den Fluss und das gesamte Gebiet ist stimmungsvoll beleuchtet. Ein wirklich tolles Erlebnis!

Pub Street, das Backpacker- + Partyviertel

Wer auf etwas mehr Action steht, der ist in der Pub Street goldrichtig. Zwar geht es hier nicht ganz so wild zu wie auf der Khao San Road in Bangkok, genügend Feierwütige sind aber trotzdem anzutreffen und es wird bis in die Morgenstunden Party gemacht. Einige Bars in der Pub Street sind besonders beliebt, so zum Beispiel die „Angkor What? Bar“, der „Temple Club“, oder aber die After-Hour „X-Bar“ direkt an der Kreuzung Sok San Road. Auch entlang des Shivata Blvd. finden sich weitere Bars und Pubs, Mikey’s Night Bar scheint eine der belebteren zu sein.

Generell fand ich es schon richtig cool einfach nur abends durch die Pub Street zu schlendern und ein wenig Bar-Hopping zu betreiben und sich treiben zu lassen. Auch Speisen lässt sich dort vorzüglich, dazu aber mehr im nächsten Abschnitt.

Essen & Trinken in Siem Reap

Auch in Siem Reap ist es super einfach leckeres Essen jeglicher art zu bekommen. Ob kleines Streetfood Restaurant, internationale Restaurantkette oder aber westliche Lokale, in Siem Reap ist alles vertreten.

Restaurants rund um die Pub Street

Gerade rund um die Pub Street und das Sivatha Blvd sowie in den kleinen Seitengassen sind genügend Restaurants für jeden Geschmack vertreten. Als ich in Siem Reap war fand ich V-BBQ recht gut, wo es Khmer/Kolonialküche gab.

Cafes

Auch stylische Kaffeehäuser für den entspannten Nachmittag sind zu genüge vorhanden. Einfach wie immer in der Pub Street sowie den Seitengassen bis hin zum Phsar Chas Ausschau halten.

Authentische Khmer Restaurants

Richtig authentische Khmer-Restuarants für Locals gibt es in der Innenstadt rund um die Pub Street nur wenige. Wenn du in ein solches „Restaurant“ gehen möchtest, solltest du am besten einen Tuk Tuk Fahrer danach fragen oder noch besser ihn gleich einladen. So hatte ich das damals gemacht: Ich ging einfach zum nächsten sympathischen Tuk Tuk Driver und erklärte ihm, dass ich 100% authentisches Khmer Food essen wolle und er mich einfach dahin bringen sollte, wo er sonst auch essen würde. Dort angekommen wartete eine verdreckte Scheune mit Plastikstühlen auf mich. Das Festmahl wurde von meinem Fahrer, der inzwischen noch einen Freund einlud, ausgewählt, dabei sagte ich ihm er solle ruhig querbeet alle Kambodschanischen Speisen bestellen. Das tat er auch zögerlich, als ich ihm aber klarmachte, dass er eingeladen sei umso freudiger. Etliche authentischen Gerichten, wie es sie so auf keinen Fall in der Stadt direkt gibt, wurden aufgetischt und es schmeckt sehr gut. Besonders Fisch und Curry war dominierend. Am Ende beglich ich noch die Rechnung, welche lediglich 5 Dollar für geschätzt 7 Gerichte betrug und mein neuer „Freund“ brachte mich natürlich gratis zurück ins Zentrum – Ehrensache 😉

Sicherheit in Siem Reap

Da Siem Reap ein Touristenhub ist, kann die Stadt zu einer der sichereren in Kambodscha gezählt werden. Besonders das Gebiet rund um die Pub Street sowie weitere Sehenswürdigkeiten kann zu jeder Tages- und Nachtzeit besucht werden. Besondere Vorsicht ist aber trotzdem immer geboten. Stelle keine Wertsachen zur Schau und vermeide es betrunken durch die Gassen zu wandeln.

Auch vor Bettelkindern und Prostituierten ist Abstand zu nehmen, da diese einen oft umkreisen und dabei unbemerkt bestehlen. Zudem wird auf jeden Fall zur Vorsicht geraten, wenn du dich zum Sonnenaufgang in Richtung Angkor Wat aufmachst. Früher kam es auf der Straße durch das einsame Waldstück oft zu gewaltsamen Überfällen auf Tuk Tuks und Fahrradfahrer.

Bettelkindern und Verkäufern rund um die Tempel sollte kein Geld gegeben werden. Auch ist vor kleineren Betrügereien zu Sonnenaufgang in Angkor Wat Acht zu nehmen. Dort geben sich nicht selten Bettler als offizielle Mitarbeiter der Anlage aus und nötigen Touristen Buddhas Segen an Statuen mittels Geldspenden zu erlangen. Nicht selten werden Besucher in dunkle Ecken im Tempel gedrängt und aufgefordert 10-50 USD (sehr viel Geld) an die Füße der Statue zu legen. Das kann für manche Touristen einschüchternd wirken und scheint irgendwie für die Betrüger auch finanziellen Erfolg zu bringen. Am besten sofort weitergehen und komplett ignorieren!

Siem Reap Karte

Ideen für einen perfekten Tag in Siem Reap

Damit du eine kleine Inspiration erhältst, habe ich dir einen Vorschlag für einen perfekten Tag in Siem Reap zusammengestellt. Am besten mietest du dir ein Tuk Tuk inklusive Fahrer gleich für den ganzen Tag (nicht mehr als 25USD) und lässt dich bequem herumkutschieren und dir die Gegend zeigen. So habe ich es damals auf meiner Reise nach Siem Reap gemacht und es war ein tolles Erlebnis. Der junge Mann sprach gutes Englisch und fungierte zugleich als Guide, zeigte mir wirklich authentische Khmer Streetfood Restaurants und ging mit mir zum Beten in einen buddhistischen Tempel. Am Nachmittag gewährte ich ihm etwas Freizeit bevor er mich zu Sonnenuntergang zum Phnom Bakheng bringen sollte, was er auch zuverlässig tat! Insgesamt also ein gelungener Tag mit Einblicken in ein Siem Reap, wie es die meisten Touristen wohl nicht bekommen.

Sonnenaufgang am Angkor Wat – Erkundung der Tempelanlagen im Umkreis – Besuch des Land Mine Museums – Mittagessen in einem authentischen Restaurant in der stimmungsvollen Altstadt  – Besuch des Phsar Chas Marktes – Besuch eines buddhistischen Tempels in der Stadt (Preah Ang Chek Preah Ang Chorm)- Sonnenuntergang am Phnom Bakheng Tempel – Abendessen rund um die PubStreet – Besuch des Night Bazaar am Fluss – Party bis in die frühen Morgenstunden in der Backpackermeile PubStreet.

Warst du schon in Siem Reap unterwegs? Wie waren deine Eindrücke von der Stadt selbst und Angkor Wat?


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Das OnYourPath Thailand & Asien-Team kennt sich bestens in der Region aus und reist mehrmals im Jahr zu den besten Zielen auf und abseits der Touristenpfade. Authentische Tipps und tolle Reiseinspirationen sind garantiert!

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