Gute Irland Reisetipps

Grüne Hügellandschaften, mittelalterliche Burgen und kühles Guinness – eine Reise nach Irland lohnt sich aus unzähligen Gründen. Hinzu kommt, dass die urige Insel in nur wenigen Stunden Flugzeit erreicht werden kann und es immer wieder extrem günstige Flugangebote gibt. Milde Temperaturen sorgen außerdem dafür, dass man in jedem Monat des Jahres schöne Wanderungen und andere Outdoor-Aktivitäten unternehmen kann. Was Reisende bei einem Besuch keinesfalls verpassen sollten, steht hier.

Die Moher Cliffs 

Sie zählen zu den atemberaubendsten Attraktionen Irlands. Die sogenannten „Cliff of Moher“ sind beeindruckende Steilklippen, die senkrecht bis zu 214 Meter aus dem wilden, atlantischen Ozean herausragen. Bei so einem spektakulären Anblick verwundert es kaum, dass die Umgebung als Drehort für zahlreiche bekannte Film genutzt wurde – darunter auch Harry Potter. Insgesamt ist der Küstenabschnitt im südlichen County Clare acht Kilometer lang. Grasbewachsene Plateaus sind die perfekten Aussichtsmöglichkeiten und laden zum Verweilen ein. Die besten Fotos macht man vom O’Briens Tower aus – von dort lassen sich nicht nur Klippen, Meer und Möwen wunderbar knipsen, sondern auch romantische, tiefrote Sonnenuntergänge.

Moher Cliffs Irland

Die Guinness Brauerei

Ein Großteil der Flüge landet in der Hauptstadt Dublin. Diese darf man bei seinem Besuch sowieso nicht verpassen. Neben hübschen Parks, netten Pubs und jeder Menge Kunst und Kultur befindet sich dort auch die Heimat des größten Importschlagers Irlands: Guinness Bier. Die Geschichte und Herstellung des dunklen Nationalgetränks erlebt man im Guinness Storehouse. Auf sieben Etagen wird der Brauprozess erklärt, die Entwicklung der Werbung zur Schau gestellt und Kostproben serviert. Im Museum kann man sich sogar selber ein stattliches Pint zapfen und in der hauseigenen Gravity Bar im obersten Stockwerk genießen. Übrigens: Beim Brauen des Biers gibt es eine Geheimzutat, die selbst den größten Guinness-Fans nicht verraten wird.

Die Temple Bar 

Wer das schwarze Bier außerhalb des Museums genießen will, besucht die Temple Bar im Herzen der Stadt. Im gleichnamigen Stadtviertel gibt es tagsüber auch jede Menge Kunstausstellungen und Märkte zu entdecken. Sehenswert ist das „Irish Film Centre“ und das „Temple Bar Music Centre“. Am Abend ertönt Live-Musik aus dem beliebten Nachtschwärmer-Treffpunkt, was das Zusammensein noch gemütlicher macht. Literaturfans, die gerne ausgehen, sollten sich einem sogenannten „Poetry Pub Crawl“ anschließen. Auf dieser einzigartigen Tour werden die Pubs besucht, wo einst kluge Köpfe wie James Joyce oder William Butler Yeast über das Leben und Poesie philosophiert haben.

Temple Bar Irland

Das Nationalmuseum 

Hat man während seines Aufenthalts Zeit für nur ein Museum, dann sollte das Nationalmuseum von Irland unbedingt in die engere Auswahl fallen. An vier Standorten in Dublin und Castlebar erleben Besucher auf lebendige Art und Weise die spannende Geschichte und reiche Kultur des Landes. In verschiedenen archäologischen Ausstellungen bewundern Besucher Exponate, deren Ursprung bis zu 7000 Jahre v. Chr. zurückverfolgt werden kann. Auch gibt es Schätze aus der Wikingerzeit und dem Mittelalter, die das Leben in der Stadt und auf dem Land illustrieren. Im „Natural History Museum“, Teil des Museums-Quartetts, kommen Natur- und Pflanzenfreunde voll und ganz auf ihre Kosten.

Rock of Cashel 

Zu gutem Recht wird diese Sehenswürdigkeit auch als die irische Akropolis bezeichnet. Die altertümliche Burgruine ragt mit ihren Türmen und Zinnen stolz in den Himmel empor und lockt gerade in den Sommermonaten viele Touristen an. Durch das flache, grüne Umland erhält die Burg eine majestätische Silhouette und ist aus diesem Grund auch ein beliebtes Postkarten-Motiv. Möchte man einen besonders schönen Blick auf die irische Landschaft erhaschen, steigt man die Treppen hinauf. Auf der Rückseite der Burg befindet sich eine alte Grabstätte, die das grüne Gras mit typisch verzierten irischen Kreuzen schmückt.

Rock of Cashel Irland

Dingle Peninsula 

Ist man im Süden des Landes unterwegs, bietet sich ein Abstecher zur „Dingle Peninsula“ im Cork County an. Hier können sich Outdoor-Liebhaber richtig austoben: Weitläufige Berge, zerklüftete Steinklippen und majestätische Ruinen prägen die Landschaft. Auch wunderschöne Sandstrände sind keine Seltenheit. Wer Entspannung und idyllische Einsamkeit sucht, ist hier genau richtig. Ab und zu unterbricht das Kreischen einer Möwe das Rauschen des tiefblauen Meeres. Die Halbinsel ist ungefähr 50 Kilometer lang und neun Kilometer breit und wirkt aus diesem Grund weniger überlaufen als andere beliebte Ziele wie der „Ring of Kerry“. Auch bei Surfern erfreut sie sich großer Beliebtheit.

Dingle Peninsula Irland

Irland hat noch sehr viel mehr zu bieten und mit der Zeit werden wir weitere Tipps vorstellen. Warst du schon einmal in Irland? Was hat dir dort besonders gut gefallen? Hinterlasse uns doch einen Kommentar.

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