Motorrad und Roller Fahren in Thailand: Führerschein, Sicherheit, Tipps – Nur wer selbst mobil ist, kann Thailand und die Schönheit der dortigen Natur bzw. abgelegene Sehenswürdigkeiten genießen und entdecken. Wir von OnYourPath sind schon seit Jahren mit Zweirädern aller Art in Thailand unterwegs und konnten wirklich auf allen Bereichen wertvolle Erfahrungen sammeln und haben schon etliche Situationen zum Kopfschütteln erlebt. Was du alles wissen musst um in Thailand Motorrad und Roller fahren zu dürfen bzw. können, geben wir dir hier mit auf den Weg. Von Rechtlichem wie Führerschein, Versicherung und Bußgelder bis hin zu Sicherheitstipps, hier kommen alle Fakten zum Rollerfahren in Thailand…


Führerschein zum Motorradfahren / Roller Fahren in Thailand – Überblick

Wer in Thailand Motorradfahren oder mit den Roller unterwegs sein möchte, braucht ebenfalls den richtigen Führerschein. Im Königreich gibt es nicht allzu große Unterscheidungen in den Motorradklassen, so sind eigentlich nur 2 Klassen für den normalen Fahrer verfügbar: Der Motorradführerschein und der Autoführerschein.

Generell gibt es 3 Möglichkeiten an einen passenden Führerschein zu gelangen, einer eignet sich sogar für absolute Motorradneulinge ohne Führerschein. Wie ihr als Tourist in Thailand legal am Straßenverkehr teilnehmen dürft und eure Motorradtour sicher mit dem passenden Führerschein in Thailand bestreitet, erfahrt ihr hier.

1. Der Internationale Führerschein aus Deutschland

Der internationale Führerschein ist das Minimum, was ein jeder Motorradfahrer/Rollerfahrer in Thailand bei sich haben sollte. Dieser ermöglicht es einem legal 6 Monate ab Einreise legal im Land Fahrzeuge der im Schein entsprechenden Klasse zu bewegen. Im Klartext: Wer in Thailand also ein Motorradfahren möchte, braucht also auch in Deutschland einen Motorradführerschein. Wer im Besitz eines von Deutschland ausgestellten internationalen Führerscheins ist, wird in Thailand keinerlei Probleme mit der Polizei bekommen.

Den Internationalen Führerschein beantragen

Der Internationale Führerschein wird schnell und unkompliziert ausgestellt. Dazu geht man einfach zu seiner örtlichen Führerscheinstelle und beantragt diesen recht unbürokratisch. In vielen Ämtern ist nicht einmal ein Termin dafür notwendig. Die Preise dürften je nach Region zwischen 15 und 20 Euro variieren. Es ist auf jeden Fall darauf zu achten, dass nicht vergessen wird auch den Motorradschein mit einzutragen! Der Internationale Führerschein ist immer 3 Jahre lang gültig.

Benötige Unterlagen für den Internationalen FS

  • Biometrisches Lichtbild
  • Den originalen EU-Kartenführerschein
  • Reisepass oder Personalausweis

Internationaler Führerschein Kosten:

  • 16,90 Euro (in Esslingen am Neckar) (je nach Region zwischen 15 und 20 Euro)

2. Den internationalen Führerschein in den Thai-Führerschein umschreiben

Wer sich längere Zeit in Thailand aufhalten möchte, sollte es auf jeden Fall in Betracht ziehen den internationalen Führerschein in den Thai-FS umzuschreiben. Der Thai-Führerschein ist ASEAN weit gültig und kann somit auch unkompliziert bei Reisen in Nachbarländer genutzt werden.

Thais sowie Ausländer, die im Besitz einer thailändischen Fahrerlaubnis sind, dürfen ab sofort mit dieser ein Kraftfahrzeug in neun weiteren ASEAN-Staaten führen: Myanmar, Laos, Kambodscha, Vietnam, Brunei, Malaysia, Indonesien, Singapur und die Philippinen. Natürlich besitzt auch der Internationale Führerschein weiterhin Gültigkeit in den ASEAN-Staaten. Ab 2015 können Inhaber eines Führerscheins, der in einem der Mitgliedsländer des ASEAN-Staatenbundes ausgestellt wurde, außerdem auch in China, Südkorea und Japan ein Kraftfahrzeug lenken.

Wer also bereits in Besitz der benötigten Klassen (z.B. Motorrad) ist, sollte demnach definitiv den einfachen Weg gehen und seinen Führerschein relativ unkompliziert in Thailand umschreiben. Am einfachsten geht das in Touristenzentren wie Pattaya, Phuket und Samui, doch rein gesetzlich sollte dies in allen Führerscheinstellen des Landes möglich sein.

Führerschein in Thailand umschreiben – Ablauf

Zunächst müssen die passenden Unterlagen beschafft werden. Diese wären:

  • Pass + Kopie mit Visum (mindestens 6 Monate)
  • Nationaler Kartenführerschein
  • Internationaler Führerschein aus Deutschland
  • Eine Übersetzung des Führerscheins von Engl. / D. in Thai
  • Beglaubigung der Übersetzung (durch deutsche Botschaft)
  • Wohnsitzbescheinigung (Residence Confirmation von Immigration Office)
  • Ärztliches Attest zur Fahrtauglichkeitsuntersuchung (kostet zwischen 50 und 100 Baht)

Danach geht man einfach wie folgt vor:

  • Fahrt zum Department of Land and Transportation
  • Bezahlung von 100 Baht für die folgenden Tests und Durchführung der Tests:

Ampeltest: Anhand einer Ampel wird getestet, ob man Farben differenzieren kann.

Reaktionstest: Hier sitzt man vor einer Box mit einem grünen Licht. Schaltet dieses auf rot um, so muss man möglichst schnell auf ein Pedal am Boden treten.

Einschätzen von Abständen: Für diesen Test setzt man sich vor eine Vorrichtung, in der sich zwei Stifte aufeinander zu bewegen. Wenn diese auf gleicher Höhe sind, muss man einen Knopf betätigen.

Blickfeld: Für den letzten Test muss man seinen Kopf in eine Vorrichtung legen. Gegenüber sitzt ein Beamter, dem man in die Augen schauen soll. Am äußeren Blickfeld kann man farbige Lichter erkennen. Wenn sich diese ändern, muss man das dem Beamten mitteilen.

  • Bezahlen von 500 Baht pro Führerschein
  • Warten auf die Erstellung der Führerscheinkarte

Der umgeschriebene Thai-Führerschein ist immer 2 Jahre gültig und muss nach Ablauf dieser Zeit wieder verlängert werden. Zur Verlängerung ist es erneut notwendig auf dem Amt vorstellig zu werden, erneut die Tests durchzuführen und die folgenden Unterlagen zu hinterlegen: Wohnsitzbescheinigung, Attest, Kopien des Passports und Visums, Kopien des Thai-Führerscheins, Passport im Original.

3. Den thailändischen Führerschein machen

Wer nicht in Besitz eines Motorradführerscheins ist, kann auch nicht durch Umschreiben oder einen internationalen Schein legal in Thailand fahren. Zwar prüfen die meisten Polizisten bei einer Verkehrskontrolle nur ob überhaupt ein Lappen da ist, Probleme kann es aber im Falle eines Unfalls mit großer Sicherheit geben. Von daher ist es ratsam einfach einen komplett neuen Führerschein zu machen. Auf diese Weise kann mit wenig Geld und einfachen Mitteln legal ein Big Bike in Thailand gefahren werden, auch wenn man in Deutschland keinen Motorradschein besitzt. Wer ein gute Fahrausbildung erwartet wird aber enttäuscht.

Benötigte Unterlagen:

  • 1 Gültiges Visum (Tourist oder Non-Immigrant)
  • 1 ärztliches Attest (bekommt ihr in jeder kleinen Klinik für 100 Baht)
  • 1 Wohnsitzbestätigung. Die Wohnbestätigung bekommt ihr mit eurem Mietvertrag in jedem Immigration Office. Kostenpunkt: 300 Baht.
  • 1 Kopie vom Visum, der Arrival Card, Passport und dem Mietvertrag.
  • 2 Passfotos

Der Ablauf:

Wer den Führerschein machen möchte, sollte am besten schon für morgens zum Department of Land and Transportation gehen. Nach der Anmeldung folgt ein 2 Stunden langes „Lern Video“ auf Englisch, in dem es um das richtige Verhalten im Straßenverkehr geht. Nach dem Video muss man noch einen Farb, Reaktion und Sehtest machen, bevor es anschließend zur Fahrprüfung im Hinterhof geht.Besteht ihr die Fahrprüfung, müsst ihr am nächsten Tag noch einmal kommen, um die schriftliche Prüfung zu absolvieren.

Die Praxis Prüfung besteht eigentlich nur aus einem kleinen Slalom-Parkour. Am Ende wartet noch ein STOP Schild an dem ihr anhalten und den Fuß kurz absetzen müsst. Die schriftliche Prüfung erfolgt an einem PC, an dem ihr 50 Fragen beantworten müsst. Es ist immer nur 1 Frage richtig! Von den 50 Fragen dürfen maximal 5 falsch beantwortet werden! Lernen ist hier extrem wichtig! Falls der Test bestanden wurde, muss noch eine kleine Gebühr von 150 Baht entrichtet werden und es wird der Führerschein an Ort und Stelle ausgestellt.

Hinweis: Die Prüfung erfolgt immer mit dem eigenen Fahrzeug. Dies setzt ironischer Weise voraus, dass ihr ohne Führerschein mit dem eigenen Bike zur Prüfung anreist 🙂


Wetter zum Motorradfahren in Thailand

In Thailand herrscht das ganze Jahr über tropisches Klima. Nicht nur deswegen ist das Land in Südostasien ein Paradies für Motorradfahrer. Motorradfahren ist eigentlich das ganze Jahr über möglich. Wann jedoch das beste Wetter in Thailand auf Motorradfahrer wartet und wie das Klima im Allgemeinen aussieht, erfahrt ihr hier.

Motorradfahren in Thailand – Die Jahreszeiten und das Klima

Das Klima in Thailand kann grob in 3 Jahreszeiten eingeteilt werden. Dabei sind die Temperaturschwankungen jedoch nicht mit denen in Europa vergleichbar. Motorradfahren / Rollerfahren ist also zu 100% das ganze Jahr über möglich.

1.Die heiße Jahreszeit in Thailand (März-Juni)

Im März, April, Mai und Juni kann das Wetter in Thailand durchaus als extrem heiß bezeichnet werden. Die Temperaturen klettern hier auf Werte von bis zu 35 Grad Celsius und mehr. Selbst Thais suchen in dieser Periode zur Mittagszeit Schutz vor der Sonnenstrahlung und erfreuen sich über jede Abkühlung. Besonders das Motorradfahren mit Schutzausrüstung kann zu einer echten Tortur werden…

2.Die Regenzeit in Thailand (Juli-Oktober)

Die Regenzeit in Thailand beginnt von Region zu Region zu unterschiedlichen Zeiten. Verallgemeinert spricht man von der Regenzeit in Thailand in den folgenden Monaten: Juli, August, September und Oktober. Lasst euch nicht abschrecken. Auch zur Regenzeit regnet es meisten nicht 24 Stunden. Im Allgemeinen ist aber immer auch mit heftigsten Schauern zu rechnen. Es können umverregnete Wochen ebenso wie komplett verregnete Wochen auftreten. Motorradtouren zu dieser Zeit sind also immer ein wenig ein Glücksfall, mit der richtigen Ausrüstung aber immer durchführbar!

3.Die “kühle” Jahreszeit in Thailand (November-Februar)

Temperaturen von 25-32 Grad Celsius sind an der Tagesordnung. Auch nachts fällt das Thermometer so gut wie nie unter 20 Grad Celsius. Das ist die ideale Reisezeit für Thailand, um dem europäischen Winter zu entfliehen und eine ausgedehnte Motorradtour zu unternehmen. Nur wer in den Norden oder in die Berge reist (Golden Triangle), sollte zumindest etwas wärmere Kleidung (Sweatshirt/lange Jeans) mitnehmen, ansonsten ist dies absolut nicht nötig.

Klima in Nordthailand – Chiang Mai / Goldenes Dreieck

Der Norden Thailands ist die Region mit den größten Temperaturunterschieden. In den Berglandschaften kann es durchaus auch sehr kalt werden. Besonders in den Wintermonaten Dez.-Feb. muss auch mal mit Temperaturen um 13 Grad gerechnet werden. Ob das Motorradfahrer negativ beeinflusst? Ganz im Gegenteil. Die frische Bergluft ist eine Wohltat für Maschinen und Fahrer, nur richtige Ausrüstung ist Pflicht!

Klimatabelle Chiang Mai

Chang Mai

Jan.

Feb.

März

Apr.

Mai

Jun.

Jul.

Aug.

Sept.

Okt.

Nov.

Dez.

Max. Temp.

29

32

34

36

34

33

32

31

31

31

30

29

Min. Temp.

13

15

18

22

24

24

24

23

23

21

19

15

Sonnenstd.

9

10

9

9

8

6

5

5

6

7

8

9

Regentage

1

1

1

4

11

12

14

17

13

10

4

1

 

Klima in Zentralthailand – Bangkok / Pattaya / Koh Chang

In Zentralthailand ist das Wetter das ganze Jahr über relativ beständig. Die Temperaturen fallen so gut wie nie unter 20 Grad und auch die Anzahl der verregneten Tage hält sich stark in Grenzen. Wenn es einmal regnet dann richtig. Ansonsten ist mit vielen gute Tagen zu rechnen. Zentralthailand bietet sich ideal für Motorradtouren an. Leider sind dort nicht ganz so viele schöne Strecken wie beispielsweise in Chiang Mai zu finden.

Klimatabelle Bangkok und Pattaya

Bangkok /Pattaya

Jan.

Feb.

März

Apr.

Mai

Jun.

Jul.

Aug.

Sept.

Okt.

Nov.

Dez.

Max. Temp.

32

33

33

35

34

33

33

32

32

32

31

31

Min. Temp.

21

23

24

26

25

25

25

25

25

24

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20

Sonnenstd.

9

9

9

8

7

6

5

5

5

6

8

8

Regentage

1

1

2

3

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13

13

15

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4

1

Wassertemp. Südchin. Meer

26

27

27

28

28

28

28

28

27

27

27

26

 

Klima in Südthailand – Phuket / Krabi / Phang-Nga

Südthailand ist landschaftlich eine der reizvollsten Regionen in Thailand. Neben Traumstränden und Inselparadiesen überzeugen vor allem die eindrucksvollen Kalksteinfelsen und die tolle Dschungellandschaft. Leider hat der tiefe Süden einen großen Nachteil: In der Nebensaison viel Regen! Oft kann es auch zu komplett verregneten Wochen kommen bei denen es täglich 23 Stunden regnet. Das Worst-Case Szenario für Motorradfahrer. Allerdings gibt es ein Trostpflaster: Auch trotz Regen wird es niemals kalt! Die schlimmste Zeit ist mit Abstand von Mai bis Oktober, danach gibt es eigentlich immer öfter gutes Wetter!

Klimatabelle Phuket und Krabi

Phuket

Jan.

Feb.

März

Apr.

Mai

Jun.

Jul.

Aug.

Sept.

Okt.

Nov.

Dez.

Max. Temp.

32

33

33

33

32

31

31

31

30

31

31

31

Min. Temp.

24

24

24

24

25

25

24

24

24

24

24

24

Sonnenstd.

9

9

9

8

6

5

6

6

5

6

7

8

Regentage

3

2

4

8

18

18

17

17

20

20

13

6

Wassertemp. Paz. Ozean

27

28

28

29

29

28

28

28

28

28

27

27

 


Beste Reisezeit für Motorradfahrer in Thailand

Anhand der oben dargestellten Klimadiagramme in den jeweiligen Regionen Thailands sollten Motorradfahrer schon einen ersten Eindruck vom Klima erhalten haben, was auf sie zukommt. Die beste Reiszeit für Motorradfahrer in Thailand ist eigentlich das ganze Jahr über. Lediglich die Regionen im Süden Thailands empfehlen wir in den Monaten Mai bis September eher zu meiden oder sich zumindest gut vorzubereiten –> Regenschutzausrüstung usw.

Wer den Süden Thailands mit dem Motorrad erkunden möchte sollte dies im Idealfall von Dezember bis April tun. Dann ist wirklich so gut wie jeden Tag bestes Wetter! Ein Traum für jeden Biker.

In Zentralthailand ist man als Biker das ganze Jahr über relativ trocken unterwegs. Leider ist die Gegend lange nicht so reizvoll wie der Süden Thailands.

Nordthailand ist das Mekka für Motorradfahrer und besonders von November bis April zu empfehlen. Wer im Winter mit etwas niedrigeren Temperaturen klarkommt, kann aber auch im Dezember durchaus eine Ausfahrt in die kühlen Hügellandschaften wagen!


Gefahren im Straßenverkehr in Thailand

Gefahren im Straßenverkehr in Thailand – Thailand ist eines der Länder mit der höchsten Todesrate im Straßenverkehr. Dies liegt an vielen verschiedenen Faktoren wie z.B. unsicheren Fahrzeugen und unzureichender Schutzausrüstung. Doch auch wer bestes Top-Material zur Verfügung hat, ist vor den weiteren Gefahren, die auf Thailands Straßen lauern, nicht gefeit. Worauf man als Teilnehmer im Straßenverkehr Thailands besonders achten sollte und auf welche Eventualitäten vor allem Motorrad- und Rollerfahrer in Thailand immer vorbereitet sein sollten, erfahrt ihr hier…

Anmerkung: Alle hier aufgeführten Punkte sind NICHT übertrieben und keineswegs selten, sondern treten tatsächlich täglich auch mehrmals und in kurzen Abständen im Straßenverkehr Thailands auf. Unerfahrene Rollerfahrer sollten erst auf abgelegenen Inseln in das Thema einsteigen, wo weniger Verkehr herrscht!

1. Riesige Schlaglöcher und Straßenschäden

Das Monsterschlagloch, welches die Felge meines Honda City zerstörte, hätte jeden Motorradfahrer zum Sturz gebracht!

Schlaglöcher und Straßenschäden sind in Thailand an der Tagesordnung und immer und jederzeit zu erwarten. Was  für Autos schon nervig ist, kann für Zweiradfahrer tatsächlich lebensbedrohlich werden. Neben üblichen Auswaschungen am Straßenrand, geflickten Stellen und schlechtem Belag, sind vor allem extrem große Schlaglöcher auch mitten in der Fahrbahn keine Seltenheit. Teilweise finden sich auch richtige Löcher (z.B. in die Kanalisation) ungesichert auf den Straßen. Eines der größten Schlaglöcher, welches ich jemals gesehen habe, war mit Sicherheit 1 Meter tief…

Wir können jedem Zweiradfahrer in Thailand nur empfehlen, auch extrem auf den Straßenbelag zu achten um tödliche Löcher schon auf lange Sicht zu entdecken!

Nur ein kleines bis mittleres Schlagloch in Thailand 😉

2. Split, Sand, Öl und Schmutz auf der Fahrbahn

Straßenreinigung und Straßenmeisterei ist ein beinahe Fremdwort in Thailand. Während es in Städten noch einigermaßen auf europäischen Niveau gepflegt wird, so ist auf dem Land relativ wenig mit Straßenpflege. So sammeln sich Schmutz, Sand Split und andere Hindernisse wie beispielsweise große Backsteine auf den Straßen und das monatelang. Jeder Fahrer muss sich immer dem Risiko bewusst sein, dass wirklich jede Kurve zum schmutzigen Albtraum werden kann und die nötige Haftung verloren geht.

Ebenso finden sich gerne am linken Fahrbahnrad größere Steine und andere Hindernisse, welche Motorrad- und Rollerfahrer spielend zum Sturz bringen können!

Schmutz direkt in der Kurve – Die Straße ist frisch geteert, bietet anstoßen super Grip – trügerisch…

3. Verkehrsberuhiger, Bumper

Unter Bumpern versteht man absichtlich geteerte kleine Hügel, die dazu dienen sollen den Verkehr zu bremsen. Was in Deutschland ganz human platziert wird, findet sich in Thailand ohne Warnung oft hinter Kurven und überschreitet in Form, Höhe und Größe wohl jede DIN-Norm. Viele der Verkehrsberuhiger finden sich auch außerhalb von Ortschaften, wo man sie nicht erwarten würde. Einige sind einfach zu überfahren, andere bringen die Federung auch schon mit Schrittgeschwindigkeit an ihre Grenzen. Nicht auszumalen was passiert, wenn man so einen Hügel übersieht und zu schnell darüber rast!

4. Verwirrende Verkehrsführung, unzureichende Beleuchtung und Kennzeichnung der Fahrbahn

Immer wieder stößt man in Thailand mit dem logischen Denken der europäischen Verkehrsführung an seine Grenzen. So verlaufen mehrere Fahrbahnen in Abstrakten Linien und Mustern zu einer und dann doch wieder in mehrere. Dies ist mit Sicherheit aber noch das kleinste Übel. Viel schlimmer ist die unzureichende Beleuchtung und Kennzeichnung von Kurven und dem Fahrbahnrand, was besonders nachts zum Sicherheitsrisiko werden kann. Zusätzlich sind Baustellen oft nicht ausgeschrieben oder Fahrspuren werden plötzlich und ohne Vorwarnung durch einen Betonpoller gesperrt.

5. Extrem steile Straßen

Vor allem auf Inseln sind extrem steile Küsten- und Bergstraßen zu finden. Was routinierte Motorradfahrer wohl kaum aus der Ruhe bringt, kann Anfänger und Rollerfahrer ohne Motorbremse durchaus ins Schwitzen bringen. Vor allem auf Koh Chang, Koh Phangan, Phuket und Samui sind einige steile Straßenabschnitte zu finden, die jenseits von gut und böse sind.

Eine wirklich extrem steile Straße. Das Bild täuscht! Man beachte die Steigung an den Pfeilen rechts im Bild.

6. Hunde und andere Tiere

In Thailand gibt es extrem viele streunende Hunde. Viele rennen einfach auf die Straße oder liegen dort einfach. Besonders nachts ist die Gefahr nicht zu unterschätzen. Doch neben Hunden gibt es noch viele weitere Tiere, die Thailands Straßen kreuzen. So zum Beispiel Elefanten! Generell ist also immer höchste Vorsicht und Bremsbereitschaft geboten, denn es könnte immer auch mal ein Affe auf das Fahrzeug springen!

7. Hindernisse jeglicher Art stehen/liegen unbeaufsichtigt und unmarkiert auf der Straße

Sehr oft liegen Teile von Pflanzen, Geröll von Abhängen und vieles weitere auf der Straße. Zudem ist es üblich, dass auch gerne einmal Objekte einfach am Straßenrand abgestellt werden. So wurden beispielsweise einfach kleine Läden errichtet, das Moped geparkt oder Werbetafeln angebracht. Dies ist natürlich immer ohne Vorwarnung und überall möglich. Besonders der linke Fahrbahnrand bietet die größten Gefahren und sollte besonders im Auge behalten werden!

Baumstamm auf der Fahrbahn…

8. Touristen laufen mitten auf der Straße!

Immer wieder ist es zu beobachten, dass Touristen, überwiegend aus dem Reich der Mitte, mitten auf der Straße laufen und sich kein bisschen um den fließenden Verkehr kümmern. Die kann auch gerne mit einigen Rollkoffern oder großen Gruppen sein. Hupzeichen werden schlichtweg missachtet… Meiner Meinung nach ein großes Unfallrisiko!

9. Touristen fahren Roller

Im Heimatland haben nur die wenigsten Urlauber jemals ein Zweirad gefahren geschweige denn haben sie einen Führerschein dafür. In Thailand scheint es aber für die meisten zum „Abenteuer“ mit dazu zugehören einen Motorroller oder noch besser ein Big Bike zu mieten. Leider wirkt sich die fehlende Fahrausbildung/-erfahrung negativ auf die meisten Urlauber aus und Unfälle sind täglich zu beobachten. Oft sind aber auch Übervorsichtige das Problem. So fahren diese sprichwörtlich mit Schrittgeschwindigkeit mitten auf der Straße und stellen ein rollendes Hindernis dar.

10. Personen und Fahrzeuge blockieren die Fahrspur

Oft ist zu beobachten, dass die linke Spur gerne mal für ein Schwätzchen missbraucht wird. Ebenso ist es üblich einfach mitten auf dem Weg zu stoppen und sich mit dem Smartphone zu beschäftigen. Auch Urlauber tun dies oft und gerne und konsultieren Google Maps nach dem Weg ohne auch nur ein wenig an die Seite zu fahren.

11. Parken auf dem Fahrstreifen

Parken auf dem Fahrstreifen, insbesondere vor Märkten und Supermärkten ist super bequem! So hat es der egoistische Fahrer ja auch überhaupt nicht weit zur Eingangstür. Nur schade, dass dadurch alle Anderen leiden müssen. Staus entstehen und ein Hindernis auf der Fahrbahn ist auch immer eine mögliche Gefahrenquelle.

12. Abbiegen ohne Blinker

Das Abbiegen ohne Blinker ist vor allem für Motorradfahrer gefährlich. Auf diese Weise ist die Fahrspur des vorausfahrenden Fahrzeugs schwer vorherzusagen. Allerdings muss hier wirklich gesagt werden, dass in Thailand so gut wie jeder blinkt. Ein kleines Restrisiko bleibt jedoch bestehen.

13. Die Lichthupe

MERKE: Die Lichthupe deutet in Thailand nicht darauf hin, dass der Lichthupen-Geber die Vorfahrt gewährt, sondern bedeutet: Ich fahre zuerst!

14. Kreisverkehr

Den Kreisverkehr und seine Regeln haben in Thailand nur die wenigsten Fahrer verstanden. Wie denn auch, so gut wie niemand hat im Endeffekt einen Führerschein. So kann es durchaus vorkommen, dass Fahrzeuge im Kreisverkehr falsch herum einfahren, nicht dem fließenden Verkehr Vorfahrt gewähren oder sonst jegliche undenkbare Situation! Beim Heranfahren an einen Kreisverkehr in Thailand ist defensives und langsames Herantasten definitiv die sicherste Variante!

15. Geisterfahrer

Geisterfahrer sind in Thailand an der Tagesordnung. Generell lohnt es sich ja auch nicht vom Supermarkt die nächsten 500 Meter auf die korrekte Fahrspur überzusetzen. Lieber ein wenig Gegenverkehr fahren. So oder so ähnlich müssen die Gedanken der Geisterfahrer in Thailand sein. Oft ist dieses Verhalten vor allem bei Straßen zu beobachten, welche in der Mitte eine Verkehrsinsel aufweisen. Wer also in die andere Richtung fahren möchte, müsste zunächst zum nächsten U-Turn. Das ist den meisten zu umständlich… Eine extreme Gefahr und trauriger Alltag.

16. Fahrzeuge ohne Beleuchtung

Wenn es in Thailand nacht wird, wird das Fahren mit dem Motorrad doppelt gefährlich. Neben Hindernissen auf der Straße, die schlecht erkannt werden, sind es vor allem Zweiräder in den ländlichen Provinzen, die komplett ohne Beleuchtung fahren. Kein Frontlicht, kein Rücklicht, kein Bremslicht, keine Blinker. Diese Fahrzeuge sind in der Nacht nur sehr schwer auszumachen und Zusammenstöße trauriger Alltag!

17. Extrem langsamer Verkehr

Generell gibt es in Thailand zweierlei Arten von Fahrern. Die normalen/mutigen und die extrem vorsichtigen. Extrem vorsichtige Fahrer sind eigtl. immer viel zu langsam unterwegs, bleiben an Kreuzungen komplett stehen, auch wenn kein Verkehr zu erkennen ist und sind wirklich unberechenbar. Auch Abbiegevorgänge gehen nicht selten in Zeitlupe vonstatten. Wer vorausschauend fährt, sollte dies immer im Hinterkopf behalten.

 18. Drängler und Raser

Drängler und Raser sind das zweite große Übel auf Thailands Straßen. Teilweise werden waghalsige Überholmanöver unternommen um nur ein Fahrzeug in der Kolonne voranzukommen. Dichtes Auffahren gehört ebenso zum Fahrstil von Dränglern und Rasern und viele bewegen ihre Fahrzeuge absolut am Limit. Eine unvorhergesehene Aktion des Vordermanns reicht aus und es kommt zum Totalcrash!

19. Unter Drogen und Alkohol stehende Fahrer

Drogen und Alkohol sind im Straßenverkehr in Thailand durchaus üblich, wenn auch strikt verboten und steigern das Selbstwertgefühl und die Risikobereitschaft der meisten Raser. Nicht selten haben berauschte Personen ganze Gruppen von Motorroller-Fahrern an Ampeln abgeräumt, da sie einfach nicht realisiert haben, dass die Ampel rot war… Außerdem steigen solche Fahrer bei der kleinsten Provokation aus dem Fahrzeug und nicht selten kommt es zu gewalttätigen Übergriffen auf andere Personen.

20. Missachtung von Ampeln und Verkehrszeichen

Besonders häufig und tatsächlich Alltag in Thailand ist die Missachtung von Verkehrszeichen und auch Ampeln. Rotlicht bedeutet nicht immer auch, dass der Verkehr wirklich stehen bleibt! Immer im Hinterkopf behalten!

21. Überladene Fahrzeuge

Überladene Fahrzeuge gehören in den ländlichen Gegenden, wo Landwirtschaft betrieben wird, zum Straßenbild. Es sit immer zu bedenken, dass stark überladene Pick-Ups und Trucks jeder zeit Ladung verlieren können oder schlimmer noch umkippen! Wenn möglich sollte zu solchen Fahrzeugen immer genug Abstand gehalten werden. Auch zügiges Überholen ist ratsam!

22. Minivans und Busse

Minivans gehören meiner Meinung nach zu den gefährlichsten Verkehrsteilnehmern überhaupt. Der Fahrstil ist meist mit Kamikaze zu vergleichen und höchst riskant. Unfälle mit Minivans sind an der Tagesordnung und nicht selten räumen Minivans auch Motorradfahrer ab! Wer einen verrückten Minivan hinter sich fahren sieht, sollte lieber Platz machen, da es diese Jungs zu 100% drauf anlegen!

23. Crazy Somchai und sein 125ccm Moped

Somchai (Anmerkung: üblicher Thai-Name wie beispielsweise Otto) steht auf Motorbikes und rasante Fahrmanöver. Also wird alles, was geht aus dem kleinen Honda MSX125 herausgeholt. Ob er dabei Leute schneidet, andere gefährdet oder beinahe Unfälle verursacht ist ihm egal. Denn im Endeffekt zählt nur Eines und das ist er selbst! Natürlich hat es Somchai auf seiner ulkigen Maschine immer eilig und deshalb macht er auch nicht davor Halt andere im Zickzack zu überholen. Einen Führerschein hat Somchai sowieso nur in den seltensten Fällen und wenn er eine hübsche Dame auf dem Sozius hat, dann ist es natürlich Ehrensache noch wilder und schneller zu fahren und ihr so evtl. zu imponieren…

Tipp: Legt euch nie mit Somchai und seinem „Racing“-Moped an, denn das was ihm an Leistung fehlt, macht er durchaus mit Verrücktheit wieder wett 🙂

So oder so ähnlich sehen die frisierten Gefährte aus…


Bußgelder in Thailand

Bußgelder in Thailand  – Wer in Thailand am Straßenverkehr teilnehmen möchte, sollte sich auch über die möglichen Bußgelder und Folgen im klaren sein. Oft werden vor allem Touristen von der Polizei zur Kasse gebeten und das mit einem vielfachen des regulären Betrags. Wie hoch die offiziellen Bußgelder sind und wie diese zu bezahlen sind erfahrt ihr hier.

Der Ablauf einer Bußgeldzahlung in Thailand

In Thailand gibt es im Allgemeinen 3 Möglichkeiten ein Bußgeld aufgebrummt zu bekommen.

  1. Ihr werdet an einem Police-Checkpoint gestoppt und bestraft.
  2. Ein Polizist erwischt euch bei einem Verstoß in Flagranti und schafft es euch zu stoppen.
  3. Euer parkendes Fahrzeug wird mittels Kette oder Parkkralle gesperrt.

In den ersten beiden Fällen ist nun wichtig zu wissen, dass euch egal für welchen Verstoß das reguläre Bußgeld zusteht. Allerdings hat die Sache einen Haken. Reguläre Bußgelder sind auch regulär auf der nächsten Polizeistation zu entrichten, welche oft Kilometer entfernt liegt. Da der Polizist das Recht hat euer Fahrzeug zu beschlagnahmen bis die Strafe beglichen ist, habt ihr nun ein Problem. Wer in größeren Städten unterwegs ist, wird es noch leichter haben mittels Bus, Taxi oder Motorbike-Taxi zu nächsten Polizeistation zu gelangen. Auf dem Land (da reicht auch schon die Urlaubsinsel Phuket mit dem überteuerten Taxi-Service) könnt ihr das aber so gut wie vergessen.

Um die Problematik weiß natürlich auch die Polizei. Und gerne ist man euch im Land des Lächelns behilflich… So bieten einige Polizisten einfach eine höhere Zahlung an und somit ist die Sache vergessen. Da ihr dafür keinen Beleg bekommet (wie auf der Police-Station sonst üblich) ist stark davon auszugehen, dass das Geld wohl niemals den Staatskassen zufließen wird…

Im dritten Fall habt ihr ohnehin keine andere Möglichkeit als zur Polizeistation zu fahren, die Strafe zu bezahlen und daraufhin das Fahrzeug entsperren zu lassen.

Tipps zu Verkehrsverstößen in Thailand

Wer in größeren Städten erwischt wurde und wenn es sich um kleinere Vergehen handelt, ist es immer ratsam eine Polizeistation aufsuchen. Leider kann der Andrang auf die Bußgeldstelle enorm sein und mehrere Stunden Wartezeit sind in Kauf zu nehmen bevor das Fahrzeug wieder freigekauft werden kann. Bei schlimmeren Vergehen und in ländlichen Gegenden würden wir immer den einfacheren Weg gehen und schauen was sich direkt vor Ort machen lässt.

Bußgeldzahlung die Möglichkeiten auf einen Blick:

  1. Ihr geht den regulären Weg und begebt euch auf eigene Faust zur Polizeistation, wo der reguläre Betrag fällig wird.
  2. Ihr nehmt eine höhere Zahlung in Kauf und die Sache ist for Ort schnell vergessen. Einer Weiterfahrt steht nichts mehr im Wege.

Die Bußgelder in Thailand – Kostenüberblick

  • Kein Kennzeichen am Fahrzeug: 400 Baht
  • Missachtung einer Ampel: 1000 Baht
  • Rücksichtsloses Fahren: 400 Baht
  • U-Turn an einer Stelle an der er verboten ist: 400 Baht
  • Verkehrsbehinderung durch illegales Parken oder Stoppen auf dem Fahrstreifen: 400 Baht
  • Parken im Halteverbot: 400 Baht
  • Illegales Fahrzeug ohne Greenbook: 1000 Baht + evtl. Beschlagnahmung
  • Keine Versicherung: 600 Baht
  • Keine Steuerplakette: 400 Baht
  • Fahren entgegen der Fahrtrichtung: 400 Baht
  • Fahren ohne Helm (Fahrer und Beifahrer): 400 Baht
  • Fahren ohne Führerschein: 400 Baht
  • Modifikationen am Auspuff / Fahrzeug ist lauter als vorgesehen: 1000 Baht

Anmerkung: Wer die reguläre Strafe zahlt und einen Beleg dafür erhält, ist ab der Zeit der Ausstellung für weitere 24 Stunden immun. Im Klartext: Wer ohne Helm oder Führerschein erwischt wird, kann innerhalb der nächsten 24 Stunden kein zweites Mal für diese Vergehen belangt werden. Einfach die Quittung vorzeigen 🙂

Alle Angaben ohne Gewähr!


Alkohol am Steuer in Thailand – Betrunken Roller Fahren in Thailand??!!

Alkohol am Steuer wird auch in Thailand hart bestraft. Die Promille-Grenzen sind gering und auch für Touristen gelten die knallharten Regelungen! Wer mit Alkohol erwischt wird, muss damit rechnen einige Nächte in einer Zelle zu verbringen und/oder dass das Fahrzeug beschlagnahmt wird.

Die Promillegrenzen in Thailand:

  • Wer seinen Führerschein kürzer als 2 Jahre hat 0.2 Promille.
  • Wer seinen Führerschein länger als 2 Jahre hat 0.5 Promille.

Inwiefern sich diese Regelungen auf Touristen anwenden lässt ist unklar. Wer aber einen neuen Thai-Führerschein inne hält, sollte definitiv damit rechnen, dass ihm die deutlich schlechtere 0.2 Regelung zur Strafbemessung angewandt werden kann und wahrscheinlich auch wird.

Bußgelder für Alkohol am Steuer in Thailand:

Die Strafe für das Fahren mit Alkohol in Thailand ist happig und reicht von 5.000 – 20.000 Baht. Zudem kann das Fahrzeug, zumindest für einige Zeit, beschlagnahmt werden. Ein weiteres Problem ist, dass die Strafe von einem Richter festgelegt wird. Das bedeutet im Endeffekt, dass jeder Alkoholsünder auf einen Gerichtstermin warten muss. Wer also abends, oder noch schlimmer am Wochenende erwischt wird, sollte auf jeden Fall einige Nächte in einer Gefängniszelle einplanen, denn bis das Strafmaß entschieden wird, hat die Polizei natürlich das Recht Personen festzuhalten.

Wer in eine solche Situation kommen sollte, muss sich ernsthaft überlegen ob es sich nicht lohnt auf eines der vielen „Nebenangebote“ der Polizei einzugehen und die Sache vor Ort diskret und ohne Gefängnis zu regeln… Generell empfehlen wir niemals mit Alkohol in Thailand auf einen Roller oder Motorrad zu steigen!

Weitere Tipps und bewegte Bilder von Asiens Straßen gibt es übrigens hier im MotoVlog von BigBike TV

 

Welche Erfahrungen mit dem Roller oder Motorrad in Thailand habt ihr gemacht?


Für diesen Ratgeber habe ich 5 Tassen Kaffee gebraucht …

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